Ärztemangel in Kleve: Aussitzen ist keine Lösung

Die Offenen Klever beobachten die Problematik des
Ärztemangels in der Stadt und im Kreis Kleve mit großer Sorge; denn ein
intaktes medizinisches Versorgungssystem ist eine wesentliche
Voraussetzung für ein gutes Wohnumfeld und wichtiger Standortfaktor für
unsere heimische Industrie.

  • Beispiel Hausärzte: In Kleve und im Kreis Kleve sind über 25 Praxen für Hausärzte nicht besetzt.
  • Beispiel
    Kinderärzte: Durch einen Generationswechsel müssen in den nächsten 3
    Jahren mindestens 3 Kinderärzte gefunden werden, die sich im
    Stadtgebiet Kleve niederlassen werden.

Den in Kleve
regierenden Parteien sind die Sorgen und Nöte der Ärzte und Patienten
bekannt. Die Presse berichtet regelmäßig darüber. Selbst die
Vollversammlung der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer hat
sich mehrfach mit der Problematik befasst.

Geschehen ist bisher nichts.
Die Verantwortlichen scheinen die sich anbahnende Krise aussitzen zu wollen.

Wir
Offenen Klever stehen dafür ein, durch eine aktive Politik mit
attraktiven Angeboten junge Ärzte für eine Niederlassung in Kleve zu
motivieren. Denn wir wollen unseren Bürgern Kranenburger Zustände
ersparen: dort versorgen ein Hausarzt und eine Kinderärztin zur Zeit
die 9.500 Einwohner.

Für die „Offenen Klever“
Dr. Dr. M. Kroll