Stadtentwicklung
Stadtplanung ist ein mächtiges Instrument, um unsere Stadt zukunftsfähig zu machen. Aber man muss es auch nutzen: Für Arbeiten und Freizeit, Handel und Gewerbe sind die planerischen Voraussetzung zu schaffen, damit alles, was sozial, wirtschaftlich und ökologisch verträglich ist, auch möglich wird. Durch eine großzügige Genehmigungspraxis kann der Stadtrat die Verwirklichung fördern.

Nach wie vor verdienen die historischen Gebäude unsere Aufmerksamkeit. Zu viel ist in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen; das Verbliebene ist zu wertvoll, als dass es vernachlässigt werden dürfte.

In der Verbindung von Altem und Neuem wird das "Flair" unserer Stadt erlebbar!
 

Wir wollen die Stadt zukunftsfähig machen!



20 Jahre politischer Wille für einen Gestaltungsbeirat PDF Drucken E-Mail
Jüngst war zu lesen, dass die Zukunftswerkstatt Kleve sich für ein Gestaltungsgremium ausspricht, um bspw. alte Fassaden für die Nachwelt zu erhalten. Architektur prägt das Bild der Stadt. Der Gestaltung kommt daher eine überragende Bedeutung zu. Die Offenen Klever (OK) freuen sich, dass dies immer mehr Menschen in Kleve wahrnehmen und die bestehenden architektonischen und städtebaulichen Qualitäten der Stadt sichern und zur ihrer Verbesserung beitragen wollen.

Anders als vielleicht vermutet ist die Idee eines Gremiums nicht neu. Die Offenen Klever setzen sich seit ihrem Bestehen für einen Gestaltungsbeirat ein. Der politische Wille ist also seit 20 Jahren vorhanden. Nur die Klever CDU sperrt sich in all den Jahren, ein solches Gremium aus sachkundigen Bürgern zuzulassen. Entsprechende Anträge seitens der Offenen Klever wurden leider immer wieder mit Stimmen der CDU abgelehnt, zuletzt in der Ratssitzung vor kaum 4 Wochen, in der die Fassadengestaltung des neuen, alten Rathauses zur Diskussion stand.

Die Offenen Klever (OK) hoffen, dass auch den Regierenden im Klever Rathaus endlich klar wird, dass die Bürgerschaft die Substanz ihrer Stadt schützen und ausbauen will, statt diese einfach nur tiefrot zu verklinkern oder sogar weiter abzureißen.

Für die Offenen Klever (OK)

Anne Fuchs
 
Rathaus für Bürger statt bürokratischem Zweckbau PDF Drucken E-Mail
Mit der Sanierung des Rathauses liegt dem Rat nicht die Neugestaltung irgendeines Gebäudes der Stadt Kleve vor. Vielmehr ist es eins der Aushängeschilder von Kleve und jedes Mal im Fokus, wenn es um Kommunalpolitik, also die Gestaltung von Kleve, geht. Doch die Pläne zeigen einen uninspirierten Zweckbau. Nichts, was Kleve bzw. die Klever Innenstadt aufwerten und attraktiver machen würde.

Nach Ansicht der Offenen Klever (OK) stände Kleve ein Rathaus gut zu Gesicht, das gestalterisch der Bedeutung Kleves entspricht und sowohl der Geschichte wie auch der Gegenwart und Zukunft unserer Stadt gerecht wird. Daher wird die Offenen Klever (OK) Fraktion in der nächsten Ratssitzung beantragen, die vorgeschlagene Fassadengestaltung zu überdenken, ohne den inneren Aufbau zu ändern, der durch die Anbieter vorgeschlagen wird.

Ein aus max. 10 Mitgliedern bestehendes Gremium aus fachkundigen Klever Bürgern kann diese Aufgabe übernehmen und ein klares Zeichen dafür setzen, dass in Kleve Stadtplanung nicht 0815 ist. Ohne Zeitverzögerung und ohne zusätzliche Kosten kann ein markantes Gebäude als Ausdruck von Bürgerwillen gesetzt werden, das auch noch in 100 Jahren Zustimmung findet.

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Themenabend: „Grenzüberschreitende Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten“ PDF Drucken E-Mail
Der grenzüberschreitende öffentliche Personenverkehr ist für die Weiterentwicklung der Stadt Kleve als regionales Wirtschaftszentrum an der Grenze zu den Niederlanden von größter Bedeutung. Hierzu lädt der Verein Offene Klever e.V. alle interessierten Bürger zum Themenabend „Grenzüberschreitende Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten“ am

Dienstag, 5. Juli 2011, 19 Uhr
im Turmcafe
Kavarinerstrasse 30, 47533 Kleve

herzlich ein. Als Referenten konnten die Offenen Klever Helmut Hardt, den Geschäftsführer der StadtUmBau GmbH aus Kevelaer gewinnen. Herr Hardt wird das europäische Gemeinschaftsprojekt „Sintropher“ und die „Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie, zur Prüfung der Möglichkeiten für eine Wiedereröffnung der Schienenstrecke zwischen Nijmegen und Kleve“ vorstellen. Den Kern der Untersuchungen bilden Fragen zu nachhaltigen und kostengünstigen Lösungen, um die vorhandene Verkehrsinfrastruktur durch innovative Technologien zu nutzen und auszubauen. Damit einhergehend soll die Frage erörtert werden, welche Möglichkeiten und Chancen sich daraus für Kleve ergeben.
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten die „Offenen Klever (OK)“, sich bis zum 04.07. per Mail unter ursula.bartsch@offene-klever.de oder anne.fuchs@offene-klever.de anzumelden.
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Gestalten statt Mauscheln PDF Drucken E-Mail
Rathaus KleveDie Pläne zur Rathauserneuerung und zur Bebauung der Unterstadt sind Schall und Rauch. Was vor 2 Jahren mit großer Bürgerbefragung auf den Schild gehoben wurde, scheiter an den finanziellen Fehlplanungen der Planungsabteilung des Klever Bürgermeisters. Stattdessen soll es jetzt ein bekannter Klever Unternehmer richten, der bereits an vielen Stellen in Stadt bewiesen hat: er kann es. Was er aber können soll, das wird nur verschleiert über die Presse angedeutet: Genaueres weiß man nicht oder sagt man nicht?

Die Innenstadtbebauung wird das Bild der Stadt dauerhaft prägen. Der Gestaltung kommt daher eine überragende Bedeutung zu. Diesen Leitsatz haben die Architekten Scheuvens + Wachten der Klever Politik ins Stammbuch geschrieben und die Empfehlung formuliert: „Ein weiteres Instrument zur Qualitätssicherung von Neu- und Umbauten ist der Gestaltungsbeirat“. Einen Beirat als Form der Bürgerbeteiligung gibt es mehreren CDU-dominierten Stadträten am Niederrhein. Nur die Klever CDU sperrt sich seit zwei Jahrzehnten ein solches Gremium aus sachkundigen Bürgern zuzulassen. Noch ist es Zeit mit offener Information zu gestalten anstatt hinter den Kulissen zu mauscheln.

Für die Offenen Klever (OK)
Anne Fuchs
 
Rathaus-Renovierung nach Variante B - eine Vision für Kleve - PDF Drucken E-Mail
Die OK hat sich entschieden: Nach ausführlicher Diskussion des Für und Wider der Varianten A – C zur Minoritenplatz-Bebauung empfiehlt die unabhängige Wählergemeinschaft „Offene Klever (OK)“ die Variante B „Rathaus - Renovierung mit Verlegung des Ratssaals“.

Maßgeblich für die in einer Mitgliederversammlung einstimmig gefasste Empfehlung waren folgende Gründe:

  • Die Variante B bildet ein schlüssiges Gesamtkonzept, das schrittweise umgesetzt werden kann, ohne dass u. U. über Jahre Baulücken und Leerflächen entstehen.
  • Das renovierte Rathaus nach Variante B wird für die aus Richtung Tiergartenstraße in die Stadt einfahrenden Besucher eine ansprechende Empfangssituation darstellen, das zum Bummeln ebenso wie zum Shoppen einlädt.
  • Die Variante schlägt die attraktivste Anbindung des renovierten Rathauses an den Bereich „Kavarinerstraße“ vor, indem der Bereich vor dem Rathaus sich zu einem wirklichen Rathausplatz entwickelt, der durch seine Abgeschlossenheit Intimität vermittelt und zu vielerlei Aktivitäten einlädt.
  • Selbst wenn kein Investor für die erträumten Einkaufsflächen gefunden würde, kann die Rathausrenovierung als erster Schritt dennoch erfolgen, wodurch sofort eine deutliche Aufwertung des Bereichs „Kavarinerstraße / untere Große Straße“ möglich wird.
  • Indem Variante B historisch gewachsene Gebäudelinien erhält und alte Linien aus der Zeit, als das Rathaus noch Kloster war, aufnimmt, knüpft Variante B in überzeugender Weise an die Geschichte unserer Stadt an und schafft zugleich Neues.
  • Die Varianten A und C sind zweifellos ebenfalls kreative Lösungsvorschläge. Für die konkrete Situation unserer Stadt bildet die Variante B aber die attraktivsten Ansätze für eine Entwicklung, die zur Verwirklichung viele Jahre brauchen wird.
  • Bei der öffentlichen Anhörung am 12.05.09 hat der Anbieter von Variante A bereits zugestanden, dass der Rathaus-Neubau wohl teurer sein wird als jede Renovierung. In den Kostenschätzungen für den Neubau ist die notwendige Tiefgarage, die „grob geschätzt“ 20 Millionen Euro kosten könnte, nicht enthalten; diese müsste von der Stadt auf eigene Kosten gebaut werden. Für den Neubau selbst muss dagegen ein Investor gesucht werden, der dann auf der städtischen Tiefgarage ein neues Rathaus errichtet, das dann von der Stadt Kleve angemietet werden soll. Aus der Stadt Kleve als Eigentümer des Rathauses würde dadurch ein Mieter im Rathaus der Stadt.
    Was im Falle des Neubaus mit dem alten Rathaus geschehen soll, ist offen; zu befürchten ist ein leer stehendes Gebäude.
  • Die Vorstellung von Plan C legt dagegen die Überlegung nahe, dass man sich „billig“ gerechnet hat.
Die „Offenen Klever (OK)“ bekennen Farbe und empfehlen eine „Rathaus-Renovierung nach Variante B“ zur Annahme in der Bürgerbefragung am 7. Juni 2009.


Für die „Offenen Klever (OK)“
Dr. J. K. Merges
Pressesprecher

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Juni 2009 um 08:05 Uhr
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