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Kran(k)enburg und die gute Fee |
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Vor langer Zeit, es ist erst ein paar Wochen her, schaute Hendricks Barbara, die gute Fee Babsi vom Niederrhein, auf die Gemeinde Kran(k)enburg. Und was sie sah, betrübte ihr Herz: die redlichen Bürger von Kran(k)enburg suchten einen Arzt. Denn die Not war daselbst groß. Nur eine einzige Arztpraxis versorgte die mehr als 10.000 Einwohner dort.
Der fleißige Bürgermeister Steins hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt. Nur leere Versprechungen waren sein Erfolg.
So schaltete sich schließlich Babsi ein. Und da sie als gute Fee auch über segensreiche Beziehungen zu anderen Wohltätern verfügte, rief sie all diese zu einer Konferenz zusammen im Seniorenzentrum von Kran(k)enburg im Februar Anno Domini 2009. Denn Babsie war eine Wahl-Fee. Und sie vertrat den örtlichen Feen-Bezirk im weit-entfernten Auenlande Berlin.
Was musste die gute Babsie sich da alles anhören: |
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Fachärzte fehlen in Kleve |
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Bis vor etwas einem Jahr fehlten in der Stadt Kleve Diabetologen. Bis dahin mussten wir Betroffene nach Goch, Elten oder Rees fahren. Man war froh, als sich dann endlich in Kleve/Kellen zwei Diabetologen niederließen, die sich gegenseitig vertraten. Zwar nur einmal die Woche mittwochs, aber immerhin brauchte man Kleve nicht zu verlassen, um zu einem Arzt zu gelangen. Jetzt, oh Schreck, wollen die beiden Fachärzte Kleve zum Quartalsende wieder verlassen. Hat es sich für die beiden Ärzte nicht gelohnt, oder liegt es daran, dass sie in einer anderen Stadt eine zweite Praxis unterhalten? Aus politischer Sicht und als Mitglied der "Offenen Klever" kann ich dies nicht gutheißen. Die Patienten sind mal wieder die dummen und fühlen sich als Opfer. Else Peters Bahnhofstraße 2
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Ärztemangel aus der Sicht eines Klever Apothekers |
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In meiner Tätigkeit als Apotheker wird der Ärztemangel durch Schilderungen von Patienten immer deutlicher. Patienten berichten häufig von überfüllten Wartezimmern und dadurch bedingt über sehr lange Wartezeiten. Oft können Termine bei z.B. Kardiologen, Orthopäden nur mit einer Wartezeit von mehreren Wochen bis Monaten vergeben werden. Die Versorgung der Patienten ist stark gefährdet. Von Seiten der in Kleve regierenden Parteien wird nichts unternommen. Es wird Zeit, dass sich dieses ändert und Lösungen erarbeitet werden.
Für die „Offenen Kleve“ Werner Adleff, Apotheker
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Ärztemangel in Kleve: Aussitzen ist keine Lösung |
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Die Offenen Klever beobachten die Problematik des
Ärztemangels in der Stadt und im Kreis Kleve mit großer Sorge; denn ein
intaktes medizinisches Versorgungssystem ist eine wesentliche
Voraussetzung für ein gutes Wohnumfeld und wichtiger Standortfaktor für
unsere heimische Industrie. - Beispiel Hausärzte: In Kleve und im Kreis Kleve sind über 25 Praxen für Hausärzte nicht besetzt.
- Beispiel
Kinderärzte: Durch einen Generationswechsel müssen in den nächsten 3
Jahren mindestens 3 Kinderärzte gefunden werden, die sich im
Stadtgebiet Kleve niederlassen werden.
Den in Kleve
regierenden Parteien sind die Sorgen und Nöte der Ärzte und Patienten
bekannt. Die Presse berichtet regelmäßig darüber. Selbst die
Vollversammlung der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer hat
sich mehrfach mit der Problematik befasst. Geschehen ist bisher nichts. Die Verantwortlichen scheinen die sich anbahnende Krise aussitzen zu wollen. Wir
Offenen Klever stehen dafür ein, durch eine aktive Politik mit
attraktiven Angeboten junge Ärzte für eine Niederlassung in Kleve zu
motivieren. Denn wir wollen unseren Bürgern Kranenburger Zustände
ersparen: dort versorgen ein Hausarzt und eine Kinderärztin zur Zeit
die 9.500 Einwohner. Für die „Offenen Klever“ Dr. Dr. M. Kroll |
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